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| Die Patentfrage | PRINT | Open Source Anbieter bieten Blackboard die Stirn |
Berlin/München, Februar 2007 - Das US-amerikanische Patentamt wird das 2006 erteilte eLearning-Patent der Firma Blackboard neu überprüfen. Dies teilt das United States Patent and Trademark Office (USPTO) auf einen Antrag des Software Freedom Law Center (SFLC) mit. Die Open-Source-Anwälte argumentierten in ihrem Einspruch, es gebe hinreichend Belege, dass die im Patent beschriebene Technik bereits im Einsatz war, bevor der Blackboard-Patentantrag eingereicht wurde.
Die Einspruch erhebenden Anwälte agieren im Auftrag der Open-Source-Projekte Sakai, Moodle und Atutor. Sie führten an, Open-Source-Alternativen wie Moodle und Sakai seien durch das Patent gefährdet ebenso wie Schulen, die Blogs oder Wikis für den Unterricht einsetzen.
Darüber hinaus seien die von Blackboard patentierten Methoden bereits vor der Patentanmeldung eingesetzt worden. Sollte dies einwandfrei nachgewiesen werden, wäre das Patent ungültig und alle 44 Klagen, die aktuell auf Basis des Patentes laufen, müssten fallen gelassen werden.
Das US-Patentamt hat einer Überprüfung zugestimmt. Allerdings kann eine solche Überprüfung ein bis zwei Jahre in Anspruch nehmen.
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