| Köln, Juli 2005 – 13 Partnerfirmen aus Nordrhein-Westfalen haben es sich zum Ziel gesetzt ein innovatives, computergestütztes Tool zum Erfassen und Bewerten der verschiedenen fachlichen, sozialen und methodischen Fähigkeiten von Mitarbeitern zu entwickeln. Gefördert wird das Modellprojekt "Employability-Profiling" von der Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung (GIB).
Employability bedeutet dabei Beschäftigungsfähigkeit und markiert insofern einen Wandel in der Branche des Personalmanagements, dass der Fokus in Zukunft stärker auf die messbaren Verhaltens-, Schlüssel- und auch latente Kompetenzen gerichtet sein wird. Das ermöglicht eine objektivere Förderung von Mitarbeitern und bewirkt, dass HR-Management sich nun an den konkreten Anforderungen der Soll-Profile von Stellen orientieren kann.
"Das computerbasierte System evaluiert präzise die Fähigkeiten und Schlüsselkompetenzen jenseits von Kriterien wie Nationalität, Geschlecht und Alter. Außerdem ermöglicht es das Ineinandergreifen von innerbetrieblicher Organisation und Personalorganisation", erklärt Lars Elsner von der projekt-koordinierenden Skylight GmbH.
Auf dem Spannungsfeld zwischen den Anforderungen an bestimmte Stellen und der Arbeitsorganisation der einzelnen Unternehmen könne so die Abstimmung optimiert werden. "Das Erfassen von Kompetenzen erstreckt sich zusätzlich auf physische Besonderheiten der Stelleninhaber, so dass durch eine gesundheitsfördernde Gestaltung des Arbeitsplatzes eine höhere Arbeitsmotivation und –zufriedenheit garantiert ist." |