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| Content | PRINT | | Hyperwave ist insolvent |
Graz/München, Oktober 2005 – Die Softwarefirma Hyperwave musste am 29.September Insolvenz anmelden. Damit sind die seit Monaten laufenden Umstrukturierungs- und Refinanzierungsversuche gescheitert. "Aufgrund der komplexen Gesellschafterstrukturen waren diese Verhandlungen langwierig. Man konnte sich nicht einigen", erklärt Andreas Helios, Marketingleiter Hyperwave, gegenüber CHECKpoint eLearning.
Von der Insolvenz betroffen ist die GmbH in Graz sowie die AG in München, nicht jedoch die Tochterfirmen in den USA und Großbritannien. Medienberichte, das Unternehmen habe seit Monaten keine Gehälter mehr bezahlt, weist Helios zurück. Zur Höhe der Verschuldung – Kreditschutzverbände kolportierten eine Summe von 2,4 Mio. Euro – wollte er sich nicht äußern.
"Das Management hofft, das Unternehmen durch eine Auffanggesellschaft bzw. eine Neugründung weiterführen zu können", so Helios, der eine realistische Chance zur Rettung des Unternehmens sieht. "Die Verhandlungen mit Gesellschaftern und Kapitalgebern laufen weiter. Kunden stehen loyal zu uns. Egal welche Lösung sich ergibt, ein gutes Produkt lebt weiter." Operativ bleibe erst einmal alles beim Alten. Ein neuer Release soll noch diese Woche erfolgen. Auch Support und Weiterentwicklung seien sichergestellt.
Hyperwave ist einer der führenden Anbieter von Collaborative Enterprise Content Management-Lösungen (ECM) mit einer integrierten eLearning- und Web Conferencing-Umgebung. Mit rund 160 Mitarbeitern erzielte Hyperwave in 2004 einen Umsatz von 20 Mio. Euro. Weltweit haben sich mehr als 300 Kunden mit über 600.000 Benutzern im öffentlichen und privaten Sektor für Hyperwave entschieden. Zu diesen Kunden zählen Audi, Fujitsu-Siemens, Toshiba, Telekom Austria, EADS und die Bahn AG. |
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