MOOC-Variationen

Der "Saxon Open Online Course" - SOOC

Dresden, April 2014 - Als erster seiner Art wurde der Sächsische Offene Online-Kurs (Saxon Open Online Course - SOOC) des Sommersemesters 2013 mit 242 Teilnehmern in Deutschland, Österreich und der Schweiz erfolgreich abgeschlossen. Das Projekt umfasste vier Themenblöcke: "Lernen 2.0 - Therorien und Ansätze", "Werkzeuge für persönliches Lern- und Wissensmanagement", "Voraussetzungen und Rahmenbedingungen - rechtlich, politisch, persönlich" und "Leben 2.0 in Organisationen - Zukunft für Aus- und Weiterbildung".

Dresden, April 2014 - Als erster seiner Art wurde der Sächsische Offene Online-Kurs (Saxon Open Online Course – SOOC) des Sommersemesters 2013 mit 242 Teilnehmern in Deutschland, Österreich und der Schweiz erfolgreich abgeschlossen. Das Projekt umfasste vier Themenblö, "Werkzeuge für persönliches Lern- und Wissensmanagement", "Voraussetzungen und Rahmenbedingungen – rechtlich, politisch, persönlich" und "Leben 2.0 in Organisationen – Zukunft für Aus- und Weiterbildung".

Massive Open Online Courses (MOOC) stellen - nach Ansicht zahlreicher Universitätsvertreter - eine besonders vielversprechende Variante im eLearning dar. Es handelt sich dabei um offen im Internet angebotene Lehrveranstaltungen, die kostenfrei und für eine unbegrenzte Teilnehmerzahl zugänglich sind. Die Veranstalter stellen Lernmaterialien bereit und organisieren Vorträge, die in der Regel als Videokonferenz von den Teilnehmern live oder als Aufzeichnung verfolgt werden können. Eine Besonderheit der sogenannten konnektivistischen MOOCs sind Vernetzung und Austausch unter den Teilnehmenden über Social Media Kanäle. Nicht zuletzt ist dieser offene Ansatz auch das Erfolgsrezept des SOOC: Außenwahrnehmung und Kooperationsanfragen werden hier ganz automatisch generiert.

Konnektivismus ist eine relativ junge Lerntheorie, die sich auf das Lernen im digitalen Zeitalter bezieht. Sie wurde von dem kanadischen Lerntheoretiker George Siemens entwickelt. Anders als konventionelle Lerntheorien sieht der Konnektivismus den Menschen nicht als isoliertes, sondern als vernetztes Individuum. So entsteht ein Netzwerk, sowohl zu anderen Menschen als auch zu nicht-menschlichen Quellen. Dieses Netzwerk ist maßgeblich für das Lernen, da der Mensch jederzeit darauf zugreifen kann.

Gegenwärtig läuft an der TU Dresden bereits die zweite Runde SOOC1314.