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Begleitetes ArbeitenPRINT
datango schult Mitarbeiter von Schweizer Bundesbehörden
Berlin, Juli 2009 – Zur Unterstützung der Mitarbeiter bei den internen IT-Anwendungen entwickelte die Schweizerische Eidgenossenschaft das Schulungskonzept "Begleitetes Arbeiten". Durch den Einsatz von Software-Simulationen wurde eine Trainingsumgebung aufgebaut, in der die User ohne Angst vor Fehleingaben üben können. Die Organisation entschied sich dabei für die "datango performance suite" (dps) und ermöglicht den Mitarbeitern so den sicheren Umgang mit SAP-Anwendungen und anderen Enterprise-Applikationen.

Unter dem Begriff "Schweizerische Eidgenossenschaft" werden sämtliche Bundesbehörden des Landes zusammengefasst. Technologien wie SAP R/3, Business Warehouse, Internet-Portallösungen und Eigenentwicklungen sorgen hier für produktive Geschäftsabläufe. Damit die Mitarbeiter mit den Applikationen und Prozessen sicher arbeiten, kamen bisher reine Präsenztrainings zum Einsatz. Mit der wachsenden Komplexität der Systeme gestaltete sich dies jedoch zunehmend schwieriger. Vor diesem Hintergrund entstand der Gedanke, Software-Simulationen als Übungsumgebung einzuführen.

"Learning by doing" am Arbeitsplatz

Um dies umzusetzen und die Präsenztrainings zu reduzieren bzw. nachhaltig zu ergänzen, führten die Projektleiter das Electronic Performance Support System (EPSS) „datango performance suite“ ein. Nach einer Basisschulung wurden die Mitarbeiter mit Hausaufgaben versorgt, die sie in der Simulationslandschaft selbständig erledigen mussten.

Im Demo-Modus kann zunächst das Grundverständnis zu den Zusammenhängen der einzelnen Prozesse geschult werden, der Übungsmodus ermöglicht das praxisorientierte Training der Arbeitsvorgänge.

"dps" reduziert Angst vor Fehleingaben

Neben der klaren Trennung zwischen Demo- und Übungsmodus stellen die automatische Generierung von Schulungsdokumenten sowie die ständige Verfügbarkeit von Lerninhalten am Arbeitsplatz für die Behörden einen entscheidenden Vorteil dar. Der Content kann zudem automatisch ins Französische, eine der Schweizer Amtssprachen, übersetzt werden.

So profitiert einerseits das Schulungsteam von der vereinfachten Erstellung der Trainingsumgebungen und andererseits der Endanwender von einem sicheren Umgang mit den Applikationen.

"Unser Konzept 'Begleitetes Arbeiten' wurde von den Mitarbeitern sehr gut angenommen und hätte ohne die 'dps' sicher nicht so gut funktioniert", resümiert Walter Jäggi, Projektverantwortlicher. Binnen des ersten Jahres wurden beispielsweise allein im Finanzbereich 250 Lerneinheiten erstellt und mehr als 3.000 Anwender geschult.

Für die Zukunft ist geplant, mehr Lerneinheiten zu erstellen und weitere Anwender mit diesem Konzept zu schulen. Der Anteil der Präsenzschulungen soll weiter vermindert werden und die Gewichtung der Eigenarbeit zunehmen. Im Zuge dessen plant die Organisation außerdem die Implementierung des dps-Navigationsmodus, der die User im Echtbetrieb durch die einzelnen Arbeitsschritte führt.
 
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