Didaktische Werte

Serious Games: Buzzword oder Innovation

München, Januar 2010 - Woran können wir uns erinnern, was brennt sich in unser Gedächtnis ein? Jeder von uns weiß genau, wo er war und was er getan hat, als am 11. September die Nachrichten über den Anschlag aufs World Trade Center eingingen. Warum ist das so? Die Hirnforschung kann heute genaue Antworten geben: Erst die emotionale Auszeichnung eingehender Information verankert diese im Gedächtnis. Ohne die mit Emotionen - sei es Heiterkeit und Begeisterung oder Wut und Trauer oder Euphorie oder Aggression - verbundene Ausschüttung von Neurotransmittern wird nichts haften bleiben.




Involvement, Flow und Identifikation sind die drei Elemente, die einen Spielprozess zur nachhaltigen persönlichen Erfahrung machen. In einem Spiel wird zielgerichtet und kompetitiv gehandelt, werden geteilte Regeln mehr oder weniger befolgt und ist hohes persönliches Engagement gefordert. Hier liegt der grundlegende didaktische Wert der "Serious Games".


Narrative Lernspiele, Rollenspiele und Simulationen, nicht jeder Spieltyp ist für jede Zielgruppe und jedes didaktische Szenario geeignet. Der konkrete Nutzen kann nur aus der jeweils richtigen Kombination erwachsen. Die passenden Szenarien für Lerninhalte zu entwickeln, ist nicht nur eine didaktische und technologische, sondern nicht zuletzt eine kreative Herausforderung.


Die M.I.T e-Solutions hat sich in der Vergangenheit vielfach und intensiv mit dem Thema "Serious Games" beschäftigt. Das Innovationspotenzial im eLearning liegt heute im Umfeld des Serious Gaming. Vielfältige Beispiele aus Projekten u.a. für Union Investment und Scoyo und Anregungen für Ihre Aufgabenstellung erwarten Sie auf dem gemeinsamen Stand der M.I.T e-Solutions und der bit media (D12).