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| Erfahrungsaustausch | PRINT | | Social Media oder das Ende der Wagenburg |
Hamburg, Mai 2010 - Namhafte Sprecher von Coca-Cola, Otto Group und Scout24 präsentierten den rund 170 Gästen des PR Club Hamburg im Sofitel Alter Wall ihre profunden Social-Media-Erfahrungen und definierten Handlungsempfehlungen für die nächste Evolutionsstufe des interaktiven Webs.
Beim PR Club Hamburg kamen kürzlich die Sprecher von Coca-Cola, Otto Group und Scout24 zusammen, um unter dem Titel "Kommunikation im Wandel – Social Media in Unternehmen" über ihre Erfahrungen auf Facebook, Twitter und Co. zu diskutieren und die entscheidenden Learnings zusammenzufassen. Als Keynoter schwor Thomas Voigt, Direktor Wirtschaftspolitik und Kommunikation Otto Group, den prallgefüllten Konferenzsaal auf "Das Ende der Wagenburg" ein und ermunterte die Anwesenden PR-Profis "ihren kommunikativen Kontrollverlust im besten Fall lustvoll zu organisieren".
Darauf folgten Eingangsstatements von Hermin Charlotte Hainlein, Manager Consumer Communications von Coca-Cola Deutschland, und Ergin Iyilikci, Vice President Corporate Communications & PR von Scout24, der prophezeite, dass "die in- und externe Kommunikation durch Social Media verschmelzen wird". In der anschließenden Diskussion ging es ans Eingemachte: Die Sprecher beließen es nicht bei den üblichen Allgemeinplätzen über die Wichtigkeit von Social Media, sondern gaben Einblicke in den alltäglichen Nutzen im Konzern.
In einem waren sich alle Beteiligten einig: Egal ob im Kundenservice, Vertrieb oder auf der eigenen Fanpage: Durch Social Media entstehen ganz neue Möglichkeiten, mit den Kunden in den Dialog zu treten. Dazu kristallisiert sich die Organisation der Vielstimmigkeit in den Konzernen als eine der zentralen Herausforderungen der Branche heraus. Wie koordiniert man als Kommunikationschef die Vielzahl an Kollegen, die plötzlich im Web kommunizieren? Unternehmensweite Social Media Guidelines wie bei der Otto Group wurden als ein probates Mittel vorgestellt.
Last but not least ging es auch ums Geld: Welchem Budget sind Social Media Kampagnen zuzuordnen – Marketing oder PR? Wie verläuft die Zusammenarbeit zwischen konkurrierenden Abteilungen? Wie lässt sich Erfolg eigentlich messen? Sind Fan-Zahlen auf Facebook vergleichbar mit klassischen TV-Reichweiten? Auch wenn es auf diese Fragen nicht immer eindeutige Antworten geben kann, so nahmen die PR Club-Gäste aus der kontroversen Diskussion viele Anregungen mit nachhause. Hainlein von Coca-Cola betonte, dass "das 'Risk of Ignoring' (ROI) zu groß sei, um nicht ins Social Web zu investieren".
Die Botschaft am Ende des Abends schien unüberhörbar: Die Zeit der Experimente im Web ist vorbei. Die Unternehmen können mittlerweile beachtlichen Mehrwert durch die Präsenz im Social Web verzeichnen.
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