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| Didaktische Kultur | PRINT | | Moodle-Konferenz 2010 in Essen am 16./17. September |
Essen, Juli 2010 - Die Konferenz "Moodle2010 in Essen" ist zugleich der Höhepunkt des gemeinsamen Beitrags der Universität Duisburg-Essen und MoodleSCHULE e.V. zur Ruhr2010. Es werden die Wettbewerbsbeiträge zum Schulprojekt "Ruhr – Kultur – Bildung – Europa" präsentiert.
In diesem Projekt beteiligen sich Schulklassen aller
Altersstufen und berufsbildende Schulen sowie Einrichtungen der Weiterbildung und Lerngruppen. Sie realisieren so darüber hinaus die neue Unterrichtskultur, die auch die Medienberatung NRW herausstellt und fördert (Schule NRW 01/10). Die Konferenz fokussiert damit eine neue europäische didaktische Kultur.
Der Paradigmenwechsel, der den Weg von der Zechen- zur Wissenskultur im Ruhrgebiet impliziert, erfordert zunehmend neue Technologien und die damit verbundenen gesellschaftlichen Veränderungen. Diese Technologien brauchen eine angepasste Wissens- und Kommunikationskultur. Der Einsatz innovativer informationstechnologischer Lernwerkzeuge ist geeignet, die Entwicklung einer Wissenskultur zu fördern und entsprechende gesellschaftliche Prozesse zu ermöglichen.
Eine moderne Wissensgemeinschaft ist bestrebt, nachhaltige Bildungsfortschritte bei den Lernenden zu erzielen. Neue internetbasierte Lern-Management-Systeme wie Moodle ermöglichen nicht nur diese Lernfortschritte, sondern liefern Lösungen für zahlreiche bildungspolitische Schwerpunkte des pädagogischen Alltags.
Eigenverantwortliches Arbeiten, kollaboratives Lernen, individuelle Diagnostik und Förderung, neue Wege der Lernerfolgsüberprüfungen, Qualitätssicherung, Evaluation sowie eine Verbesserung der Kommunikation und Kooperation zwischen Lernenden und Lehrenden untereinander sowie über Staatsgrenzen und Kulturen hinweg, all das können Lern-Management-Systeme heute nachweislich leisten.
Auf dem Weg zu einer grenzenüberschreitenden Lernkultur hat die multilinguale Plattform Moodle das Potenzial, virtuelle Wissenscommunities (von der Grundschule bis zur universitären Lehre) grundlegend zu unterstützen. Aufgrund der intuitiven Bedienbarkeit ist Moodle für Anwender – unabhängig von Alter, Schulbildung sowie sozialer und sprachlicher Herkunft - geeignet. Die Wahrung der Chancengleichheit und die Vermeidung digitaler Spaltung können aber letztlich nur durch einen flächendeckenden Einsatz von Lernplattformen erfolgen, daher müssen die Kosten für diese Systeme gering und kalkulierbar sein. Frei skalierbare Open-Source-Lösungen wie Moodle bieten sich an.
Die Ausrichter der Konferenz "Moodle2010 in Essen", die Universität Duisburg-Essen und MoodleSCHULE e.V., wollen mithilfe der Expertise innovativer Lehrender diesen Wandel
in der Lernkultur aufzeigen. Die Konferenz bietet die Kommunikationsplattform, auf der Lehrende als LernbegleiterInnen von Lernenden mit ihren Beiträgen die Möglichkeit zu nachhaltiger Kooperation zwischen den am Lernen Beteiligten eröffnen. |
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