Quabel

Kontrolle sämtlicher digitaler Kommunikation in Nutzerhand

Hannover, Februar 2016 - Am 16.3. wird die Kryptographieplattform Qabel auf der CeBIT vorgestellt. Erklärtes Ziel ist, die Kontrolle sämtlicher digitaler Kommunikation wieder in Nutzerhand zurückzugeben. Qabel hilft, verloren gegangene Privatsphäre zurückzuerobern, und gibt Menschen, die keine Kryptographieexperten sind, einfach zu nutzende Werkzeuge an die Hand, die sie auch benutzen können und wollen.

 

Ende-zu-Ende-Verschlüsselung macht Datenaustausch sicherer und dient dem Schutz der Privatsphäre. Der Plattformansatz von Qabel soll Ende-zu-Ende-Verschlüsselung als anwendungsübergreifende Gesamtlösung etablieren und sie somit nutzerfreundlich und massentauglich machen.
 
Peter Leppelt, CEO der Qabel GmbH: "Nach den Snowden-Enthüllungen ging ein kurzes Raunen um die Welt – mehr aber auch nicht. Zu unbenutzbar erscheinen Werkzeuge zur Verschlüsselung. Bis heute hat der normale Mensch keine bedienbare Möglichkeit, seine Kommunikation und seine Daten effektiv zu verschlüsseln, geschweige denn, seine Metadaten unter Kontrolle zu halten. Qabel ist kein neues Produkt, keine neue Cloud oder die 20. 'sichere' Instant-Messaging-App. Qabel ist eine anwendungsübergreifende statt anwendungsbezogene Plattform, die jeder frei verwenden und weiterentwickeln kann. Das Ziel ist, dass Verschlüsselung und Metadatenverschleierung zur Regel wird und keine Ausnahme bleibt. Es geht um unsere Demokratie, um unsere verdammte Freiheit."
 
Verschlüsselung wird einfacher
 
Das Besondere: Qabel ist als Plattform konzipiert. Wo andere in bestehende Dienste wie Cloud, eMail oder Messenger nachträglich Verschlüsselung einbauen, macht es Qabel genau andersherum: Die Plattform verschlüsselt alles Ende-zu-Ende, was an sie angedockt wird. Vom Messenger über eMail bis hin zu Industrieanwendungen und Individuallösungen. Nutzer müssen sich anwendungsübergreifend nur ein einziges Mal um Verschlüsselung kümmern. Innerhalb der an die Plattform angebundenen Anwendungen können sie dann Ende-zu-Ende-verschlüsselt Daten austauschen.
 
Dass das funktioniert, beweist die Qabel GmbH mit dem ersten hauseigenen Service Qabel Box, einem Onlinespeicherdienst, der am 16. März 2016 im Rahmen der Global Conferences der CeBIT in einer Betaversion an den Start geht. Android-Mobile- und Windows-Desktop-Nutzer haben damit eine kostenlose Alternative zu Dropbox und Co., können Ende-zu-Ende-verschlüsselt Daten in der Cloud ablegen und teilen.
 
Die erste Phase der Qabel Box dient als Feldtest für den Ausbau der Metadatenverschleierung. Viele Metadaten werden bereits mit der ersten Version vermieden. Erklärtes Ziel der Plattform ist es jedoch, anfallende Metadaten umfassend zu verschleiern.
 
Offen für Entwickler bis Reseller
 
Doch Qabel möchte keinesfalls Dienstentwickler sein. Vielmehr sieht sich Qabel als vitales Ökosystem für Kooperationspartner auf allen Ebenen. Vom Provider bis hin zum Technologiepartner, Open-Source-Entwickler, Lizenznehmer oder Reseller – Qabel will das Sicherheitsniveau des gesamten Internets anheben und lädt alle ein, dabei mitzumachen. Dieser dezentrale Ansatz ist ein weiteres Alleinstellungsmerkmal.
 
Qabel-Nutzer verschiedener Instanzen können miteinander kommunizieren und Daten austauschen. Kooperationspartner von Qabel können sich ganz auf ihr Kerngeschäft konzentrieren, während Endkundendaten und die eigenen Unternehmensdaten vor unberechtigtem Zugriff geschützt sind. Im nächsten Schritt wird Qabel für den Einsatz in Unternehmen fit gemacht, wobei unter anderem die Ausweitung des Funktionsumfangs um Dienste wie beispielsweise Messenger und eMail im Fokus steht.
 
Namhafte Partner – Anschubfinanzierung in Millionenhöhe
 
Wirtschaftlich schätzt man das Potenzial von Qabel hoch ein. Im vergangenen September wurde das Projekt mit einem siebenstelligen Eurobetrag finanziert. Mit namhaften Unternehmen wie der SYNAXON AG (mit ihren Marken PC-SPEZIALIST, MICROTREND, AKCENT und iTeam), Konica Minolta Business Solutions Europe und der hannover innovation fonds GmbH hat Qabel bereits Pilotkunden an Bord. Ein klares Zeichen für den noch so jungen Wirtschaftszweig Privacy und Online Security.