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Erfolgsfaktoren kritisch untersucht
Siegen, Januar 2004 – Für die umfassende Beurteilung des betriebswirtschaftlichen Erfolgs von Investitionen in der Weiterbildung sind neben den in Geldeinheiten bewertbaren Wirkungen auch nicht-monetäre Nutzengrößen zu berücksichtigen. Zum einen stoßen Monetarisierungs-Ansätze bekanntermaßen an Grenzen, zum anderen gibt es für Investitionsentscheidungen relevante qualitative Faktoren. Bezieht man diese nicht ein, kann nur eine verzerrte bzw. unvollständige Entscheidungsgrundlage erarbeitet werden kann.
Vor der Frage der Wirtschaftlichkeit von Maßnahmen (Input-Output-Relation) ist die grundsätzliche Wirksamkeit der Weiterbildung zu klären. Werden die vorgegebenen betrieblichen Ziele erreicht? Nur eine in diesem Sinne effektive Weiterbildung ist überhaupt in ein Optimierungskalkül einzubeziehen und auf Effizienz bzw. Wirtschaftlichkeit hin zu untersuchen.
Ein entscheidender Erfolgsfaktor ist die den betrieb(swirtschaft)lichen Wirkungen vorgelagerte Frage der Effektivität und der Effizienz des Lernens. Nur effektives "vollständiges Lernen" führt über die Veränderung des individuellen Handelns zum intendierten Erfolgsbeitrag. Elmar Witten von der TÜV-Akademie Rheinland GmbH stellt einen sowohl die Effektivität als auch die Effizienz integierenden Ansatz vor, der den Prozessbaustein der Erfolgsbewertung fokussiert. Er zeigt, dass zur betriebswirtschaftlichen Beurteilung der Investitionsentscheidung für Weiterbildung nicht die Suche nach neuen Methoden, sondern die betriebsindividuelle Anpassung bewährter Instrumente notwendig und ausreichend ist.
 
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