Resilienz von KMUs durch adaptive digitale Zwillinge
Leipzig, Januar 2026 - Das sächsische Verbundprojekt KORALLE will die Resilienz von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) mit einem holistischen System durch adaptive, digitale Zwillinge und KI-gestütztes Ideenmanagement stärken.
Die Resilienz von KMU ist entscheidend, um deren Wettbewerbsfähigkeit sicherzustellen. Sie befähigt Organisationen, unvorhergesehene Herausforderungen zu bewältigen und sich flexibel an langfristige Veränderungen anzupassen. KORALLE fokussiert gezielt die Erarbeitung eines mitarbeitendenzentrierten, partizipativen Resilienzkonzepts. Die Zunahme arbeitsbezogener Stressoren macht Mitarbeitende zum Schlüsselfaktor für den Erfolg von Veränderungen.
Das Projekt entwickelt bis Ende 2028 einen ganzheitlichen, praxisnahen Ansatz. Mittels KI-gestützter Vorschlagssysteme und integriertem Ideenmanagement entsteht ein digitaler Resilienz-Zwilling (DRZ), der die Wettbewerbsfähigkeit der KMU langfristig erhöht. Eine Kombination aus Partizipation, Mitarbeitendenresilienz und technologischen Innovationen unterstützt dynamisch und proaktiv auf Mitarbeitenden-, Team-, sowie Organisationsebene.
Mit KORALLE schließt das InfAI die Lücke zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis und betrieblicher Realität durch die Expertise im Bereich KI-Schnittstellen, Prozessinnovation und humanzentrierter Technologieentwicklung.
In dem Verbundprojekt der Fördermaßnahme "Arbeitshandeln für Kreativität, Innovation und resiliente Wertschöpfung (AKIRes)" im Programm "Zukunft der Wertschöpfung" des BMFTR arbeiten das Institut für Angewandte Informatik (InfAI) e.V., die Westsächsische Hochschule Zwickau, Universität Leipzig, MAGNA Exteriors (Meerane) GmbH, CPT Präzisionstechnik GmbH und die DBI Gas- und Umwelttechnik GmbH zusammen.


